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70182 Stuttgart DR.W.GERHOLD Danneckerstr.46A Die Klarheit der Grundsätze der Lehre von den Begegnungskräften zwischen 3 Kulturen, insbesondere in den Werken der Literatur des Friedrich Hölderlin, aufgezeigt an dem Beispiel der Beurteilung der Bedrohungen des Iraks nicht nur durch Dramatiker wie z.B. Harold Pinter festgestellt, durch Krieg und Morddrohungen der US-Regierung in der Zeit vor dem zweiten Irak-Krieg Abschnitt A Die Folgen der beiden Irak-Kriege: Die Länder, die mit den USA zusammenzuarbeiten versuchen, obgleich der Groß-Teil ihrer Bevölkerung gegen die USA eingestellt ist, erleben den Zusammenbruch ihrer Regierungen und ihres Landes, wie es nun auch in Pakistan vorgeführt wird und wie es mit der seit Jahren von den USA eingesetzten Regierung im Irak zu erkennen war und noch heute zu erkennen ist, auch in den weltweiten Folgen der verschiedenen Gesellschaften, auch in ihrer Selbst-Einschätzungen in der Form der Überheblichkeiten auf dem Weg in den finanziellen Bankrott der USA, den die USA auch noch rund um die ganze Welt exportieren und den nun im Verlust ihrer Maßstäbe selbst die schweigenden Bürger im nun "small Britain" ganz privat in ihren eigenen vier Wänden treffen kann. Der US-Dollar ist auf dem Wege in seinen Bankrott und der Vorwurf der Folterbehandlung endet kaum und zeigt den Verfall der USA zum Status regional agierender Banden, der im staatsrechtlichen Sinne schon über den kulturellen Zerfall hinaus fortgeschritten ist, verbunden mit dem üblichen Verfolgungs- und Sammeldateienwahn, wie einst der in den US-Armen zur Zeit versterbenden westliche Stasi-KGB-Außenposten, den Mr.Bush am Ende seiner Kriegsverbrecherzeit ohne Fortune besucht. Nun, im Jahr 2008 erkennt selbst die CIA, daß die Zeit der USA vorbei ist ect. ect. Abschnitt B : Der Weg der USA in den ersten Irak-Krieg lesen Sie in Form von Briefen hier, und zwar an die Botschaften der in jeder Form beteiligten Länder und an die Vertreter der alten westlichen Medien. Abschnitt C : Der Weg der USA in den zweiten Irak-Krieg: 1. Aus der Sicht des Westens, dessen Öl- und Energie-quellen in Kürze zu Ende gehen, ist der Irak anzugreifen und zu besetzen und mit einer westlich-orientierten Regierung auszustatten, und zwar von der US-Regierung , so wie es sich für eine imperiale Macht, ausgestattet mit allen Waffensystemen der heutigen Zeit, gehört, insbesondere in ihrer waffentechnischen Überlegenheit über alle anderen Staaten und Völker auf der Welt, so meinen es die heutigen Vertreter der US-Regierung und ihre Vasallen zur heutigen Zeit, ganz im Gegensatz zu den früheren Grundsätzen der USA , die sich dem globalen Wirtschaftssystem in der Gleichberechtigigung aller Völker bisher verschrieben hatten. 2. Aus der Sicht der betroffenen Region des Iraks und der arabischen Welt liegt in der Bedrohung des Iraks und in dem Versuch der Ausbeutung der ergiebigen Öl- und Energiefelder des Iraks durch die US-Regierung und seine Vasallen ein Verstoß gegen das Völkerrecht vor, und zwar in vielerlei Hinsicht. 3. Aus der Sicht weiterer, insbesondere alter Kulturen mit ihren klaren Grundsätzen, wie sie z.B. mit den Mitteln der Poesie und Philosophie von Friedrich Hölderlin bekannt gemacht wurden, ergibt sich die unten dargestellte Beurteilung des Falles des Iraks und seiner durch Krieg bedrohten Region; diese Grundsätze werden aufgezeigt u.a. mit Zitaten aus Hölderlins Werken, wie es nur im Internet mit seinen Links möglich ist, so daß deshalb an dieser Stelle erneut ein besonderer Dank hiermit ausgesprochen wird an die Kontrukteure des Internets als tatsächliche Helden der heutigen Zeit, die gelegentlich auch ihre klare Sprache auf der Vorderseite ihres T-Shirts in dem Fall zu schätzen wissen, in dem die Werke der derzeitigen US-Regierung im Irak, die u.a. im Stil einer maskierte Bankräuberbande vollbracht werden, sich schon vor dem Irak-Krieg, der seit dem 20.3.2003 bis heute von der gleichen US-Regierung unter Verletzung zahlloser Rechtsgrundsätze weltweit erkennbar vorexerziert wird, und zwar noch im Jahre 2007 mit dem Ziel, einen zerschlagenen Irak auch in den Vorstellungen der demokratischen Senatorin Clinton zum Vorfeld eines Angriffs auf den Iran zu schaffen, wie folgt beurteilen lassen: Diesem Grundatz folgt Frau Merkel als Bundeskanzlerin bei ihrem Auftritt vor der UNO im September 2007 auftrumnpfend wie es vasallenartiger kaum zu überbieten ist mit dem Satz: Der Iran muß beweisen, daß es die Atombombe nicht will, was verschiedene alte Medien in einem Medienblock abgeschrieben und unkommentiert wie Sklaven der Meinungsunfreit verbreiten. a) In allen Kulturen , insbesondere in deren Rechtsgrundsätzen gilt der Satz, daß derjenige seine Behauptungen substantiiert darzulegen und unter Beweis zu stellen hat, der sie aufstellt und in die Öffentlichkeit trägt. Wird dieser Grundsatz verletzt, so herrscht an dem Ort dieser Rechtsverletzung der Tatbestand der Willkür, mithin der Rechtlosigkeit. In den Vorstellungen eines Friedrich Hölderlin und in den Vorstellungen der antiken Welt gehört der zu a) genannte Grundsatz zur selbstverständlichen Denk- und Lebensweise insbesondere in dem Ziel, seine Darlegungen so klar zu halten und der Schönheit und den Motivationskräften zu unterwerfen, daß diese Darstellungen offensichtlich sind und keines Beweises bedürfen, insbesondere mit den Darstellungsmitteln der Kunst ihre Erkenntniswege zu eröffnen und auszubreiten sind. b) Im Fall des Iraks und der Bedrohungen seiner Region durch die derzeitige US-Regierung wird dieser Grundsatz von der derzeitigen US-Regierung verletzt und darüber hinaus sogar in sein Gegenteil verkehrt, mithin in die Regel, daß derjenige alle Behauptungen, die gegen ihn aufgestellt werden, zu widerlegen habe, der von diesen Behauptungen betroffen ist, insbesondere wenn diese Behauptungen auf den Spitzen der allseits überlegenen Waffensysteme der derzeitigen US-Regierung vorangetragen werden, und zwar in aller Öffentlichkeit mit allen Mitteln der derzeitigen Öffentlichkeitsarbeit weltweit, fast trommelfeuerartig auf die Öffentlichkeit abgefeuert. Gegenüber dem Iran meint Frau Merkel als Bundeskanzlerin in ihrer Rede vor der UNO im September 2007 den gleichen Grundsatz zu verletzten, und zwar wie sie in Bild abgeschwächt zitiert wird: Der Iran muß beweisen, daß es die Atombombe nicht baut bzw. nicht bauen will. Hier das Zitat in Bild untger Ziffer 5 der Zitaten-Reihe: "Wenn der Iran in den Besitz der Atombombe käme, dann hätte das verheerende Folgen: zuerst und vor allem für die Existenz Israels, dann für die gesamte Region und schließlich – weit darüber hinaus – für alle in Europa und der Welt, denen die Werte von Freiheit, Demokratie und Menschenwürde etwas bedeuten. Deshalb mussverhindert werden, dass der Iran in den Besitz der Atombombe kommt. Beim entschlossenen Vorgehen gegen die Provokationen des Iran darf sich die internationale Gemeinschaft nicht spalten lassen. Nicht die Welt muss Iran beweisen, dass der Iran die Atombombe baut. Iran muss die Welt überzeugen, dass es die Atombombe nicht will." Damit beweist Frau Merkel, wie unwichtig das Bundeskanzleramt inzwischen geworden ist, es kann sogar den Tatbestand der Willkür ohne entsprechende Folgen verkünden. c) Selbst die UNO und ihre Vertreter unterlassen es, ihre Behautungen substantiiert darzulegen und unter Beweis zu stellen; sie handeln mit dem Mittel des Ausforschungsbeweises; d.h. die UN-Vertreter stellen Behauptungen auf, die sie dadurch beweisen wollen, daß sie unter Androhungen von ernsten Konsequenzen vom Irak verlangen, es den UNO- Kontrolleuren zu erlauben, in jeden Winkel des Iraks nachschauen zu dürfen, ob die unsubstantiiert aufgestellten Behauptungen gegen den Irak, sie würden unerlaubte Waffen herstellen, richtig sind oder nicht; d.h. die UNO stellt ihre Behauptungen gar nicht substantiiert unter Beweis, sondern übernimmt die freien Behauptungen der derzeitigen US-Regierung und forscht den beschuldigten Irak mit eigenen Mitteln aus, sicherlich ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der bisherigen Staatenwelt, so daß die alles treibende US-Regierung davon ausging, der Irak würde ein solches rechtlich abenteuerliches Ansinnen zurückweisen und sich in eine kriegerische Auseinandersetzung stürzen lassen, ganz dem Wunsche der US-Regierung entsprechend, der die Eleganz des orientalischen Denk- und Verhaltensweise unbekannt ist und die sich nun in ihren Irrtum ganz und gar in ihrem Irrtum herumführen läßt, insbesondere wenn die abenteuerlichen Paläste im Irak durchsucht werden nach unerlaubten Waffen, deren irakischer Besitz die US-Regierung so frei heraus behauptet und die die US-Regierung bis heute nicht finden lassen kann, die stattdessen in ihrem Irrtum in einem Medienspektakel sondergleichen im Irak vorgeführt wird. Es gibt keinen vergleichbaren geschichtlichen Vorgang, in dem tatkräftigen Kriegsbedrohungen in einer solchen Eleganz sprichwörtlich mit Worten entgegen getreten wird, wie es zur Zeit im Irak erlebt werden kann; selbst wenn ein 74-jähriger UN-Waffenexperte Blix in einem 12000-seitigem Bericht der Offenlegung aller Waffensysteme des Iraks meint Lücken zu finden, die er selbst nicht schließen kann, bekommt dieser alte Herr, der der ganzen Sache nicht gewachsen ist, vom Irak die Seiten genannt, in denen die "vermeintliche Lücken geschlossen" worden sind. Der Irak bietet sogar die Vernehmung seiner eigenen Experten an, um Auskunft zu geben, worauf die sich selbst steigernde Provokation der US-Regierung in ihrer Antwort erscheint, die Experten müßten aber im Ausland vernommen werden, nicht zu versäumen gleich nach den Gehältern dieser irakischen Waffenexperten zu fragen, was auf welche Weise auch immer der Wahrheitsfindung dienlich sein sollte; dieses ganze Schauspiel möchte nun Großbritannien auf viele Monate hinausziehen lassen, ohne zu wissen, daß sich die ganze Welt nun selbst ein Bild von dem machen kann, was den Irak so gefährlich machen könnte, um dann festzustellen, daß sich bisher in der Geschichte der Staaten kein einziger souveräner Staat so frei und auskunftsfreudig gegeben hatte wie der Irak, der damit den Beweis liefert, daß die US-Regierung freie Behauptungen erfindet, um seine US-Bürger mit Kosten eines Militärmanovers sondergleichen zu belasten und in die Irre zu führen, und daß die UN-Waffenexperten nicht nur keine unerlaubten Waffen finden, sondern daß der Irak keine unerlaubten Waffen besitzt, mit denen die USA bis an die Zähne bewaffnet sind und die nur sie allein besitzen und besitzen dürfen, gleichfalls ein einmaliger Vorgang der vermeintlichen Machterhalts in der Geschichte der Staatenwelt, worauf Moskau/Rußland längst verzichtete, da nämlich der Status einer Waffen-Weltmacht leicht der Lächerlichkeit anheimfallen kann, insbesondere, wenn es gar keine Kriege mehr gibt, sondern allenfalls Vagabunden-Kriege, denen die Staatengemeinschaft mit ganz anderen Mitteln und auf ganz anderen Wegen Herr zu werden hat als in den bisherigen Denkschemata des Krieges, dem allein noch die US-Regierung verhaftet ist, und zwar als letzter Staat, dem es in seiner allein verbliebenen Waffen-Weltmacht-Haltung besonders schwer fällt, sich an die neuen Situationen zu gewöhnen und zu begreifen, in die sie die andere verbliebene Waffen-Weltmacht durch den eigenen Verzicht gebracht hatte, nämlich Moskau/Rußland, das aus einer ganz anderen kulturellen Welt kommt, nämlich der byznatinischen Denkweise, die dem Orient nahe steht und diese Welt des Orients auch viel leichter versteht und die der derzeitigen US-Regierung weltfremd ist, so daß die US-Regierung auf vorchristliche Verhaltensmuster des Dreinschlagens und Bedrohens zurückfällt, und zwar so als hätte es andere und höher entwickelte Muster bisher nicht gegeben, mithin führt auch der Irak in seiner juristisch abgesteckten Verhaltensweise der Worte und des Gedankens die US-Regierung vor, ohne daß die derzeitige US-Regierung dies überhaupt zu bemerken erscheint, daß letzten Ende das Verhalten der US-Regierung mit ihren tatsächlichen Bedrohungen als Störung erscheint, die die Weltwirtschaft gefährdet und ihr Schaden zufügt, insbesondere sich selbst schädigt, und zwar mehr und mehr die Schäden für die Weltwirtschaft immer größer werden, je länger diese tatsächlichen Bedrohungen des Iraks mit Krieg dauern. Auch dieses Mittel der tatsächlichen Bedrohungen und der Störungen der Weltwirtschaft verletzt die Rechtsgrundsätze aller bisherigen Kulturen, insbesondere alle Denkgesetze und führt direkt in der Fall der reinen Willkür und der Rechtslosigkeit, mithin begibt sich die UNO in die Abhängigkeit der Waffenträger, die in der Lage sind, andere Länder anzugreifen und zu vernichten, und die andere Länder meinen ständig bedrohen zu dürfen, nicht allein mit Worten, sondern auch mit all den Waffen, die dem Irak verboten werden sollen und mit denen die USA bis unter die Haut selbst bewaffnet ist und mit denen die US-Regierung direkt vor den Toren des Iraks so erscheint als werde der Krieg schon morgen ausbrechen, um so den Irak unter Druck setzen zu wollen, wie zur Zeit die derzeitige US-Regierung es fast täglich neu demonstriert, und zwar unter dem Beifall fast der gesamten westlichen Welt, ohne daß in dieser Bedrohung vom Westen eine völkerrechtswidrige Handlung gesehen wird; manche Vertreter der Öffentlichkeit meinen sogar, sich gegenseitig vorwerfen zu können, man untergrabe die Wirkung dieser Drohungen, die gegen den Irak aufgefahren werden, wenn die Rechtsmäßigkeit des gesamten Bedrohungsrituals hinterfragt wird: aa) Die US-Regierung, wie Großbritannien bombardieren seit Jahren den Irak in den von ihnen allein aufgestellten Flugverbots-Zonen, ohne daß die UNO dazu die Erlaubnis erteilt hat. Die UNO rügt sogar diese Bombardierung des Iraks; diese Rüge der UNO bleibt unbeachtet, insbesondere ohne Folgen, wie so oft, so daß hier der Verstoß der Ungleichbehandlung der verschiedenen Staaten vorgeführt wird, ein ganz besonderer Fall der Willkür und des Typs der Rechtlosigkeit und der Rechtswidrigkeit des von der derzeitigen US-Regierung aufgeführten Handlungs-Systems. bb) Die US-Regierung spricht Morddrohungen gegen das Staatsoberhaupt des Iraks aus, um einen Sturz der derzeitigen Irak-Regierung von außen oder innen herbeizuführen; d.h. sie fördert eine Destabilisierung eines souveränen Landes, was von jedem erkennbar gegen jedwede Regel aller Rechtssysteme verstößt. cc) Die UNO unterläßt es, die eigene UN-Resolution, die das Embargo gegen den Irak anordnet, auszuführen, nämlich die Negativ-Bescheinigung auszustellen, daß alle unerlaubten Waffen im Irak vernichtet sind; sie blieb mehr als 4 Jahre untätig und ließ daß Embargo bestehen, obgleich weltweit von eigenen UNO-Vertretern nachgewiesen wurde, daß Teile der irakischen Bevölkerung unschuldig durch den Entzug von Versorgungsleistungen sterben, und zwar durch das von der UNO angeordnete Embargo, mithin die UNO sich in ihren Möglichkeiten und in ihren Mitteln selbst überschätzte und Schäden verursacht und zu verantworten hat. dd) Die derzeitige US-Regierung wiederholt seit mehr als einem halben Jahr, daß der Irak anzugreifen und zu besetzen sei, um die Energiefelder dieser Region in deren Gewalt zu bekommen; Ersatzregierungen geben sich im Haus der derzeitigen US-Regierung die Klinke in die Hand, um gleichzeitig westlichen Firmen entsprechende Öl-Lieferungsverträge im Falle ihrer Inthronisierung als Regierungsmacht im Irak anzubieten; niemand in der westlichen Bevölkerung geht von einem anderen Grund der Kriegsdrohungen gegen den Irak aus. aaa)Diese Kriegsdrohungen werden nicht nur verbal ausgesprochen, sondern in die Tat dadurch umgesetzt, daß Waffen und Soldaten in die Region verlegt werden, und zwar seit Monaten. Dadurch werden Kosten bei den US-Bürgern verursacht, die bei entsprechenden Waffenherstellern in riesige Gewinne umgewandelt werden; d.h. sicher ist eine Tatsache, bestimmte Firmen der Waffenherstellung in den USA verdienen mit diesen Kriegsvorbereitungen gegen den Irak zu Lasten der US-Steuerzahler unglaubliche Gewinne. bbb) Die Firmen, die in ihrem Warenumsatz durch Kriege gestört werden, werden durch die ständig erwarteten Kriegshandlungen gegen den Irak in ihren Geschäften geschädigt; es ist unstreitig unter den Beteiligten, daß die Kriegsdrohungen und die reale Kriegsgefahr ganze Volkswirtschaften nicht nur in den USA schädigen und in den Stillstand bringen, sondern insbesondere auch in Westeuropa. Damit steht eine weitere Tatsache fest, daß die derzeitige US-Regierung die Weltwirtschaft in weiten Teilen schädigt, was insbesondere durch den ständig weiteren Verfall von Aktienwerten ständig vor Augen geführt wird, und zwar bisher selbst von den Betroffenen im Westen ungerügt, so daß im Fall der Kriegsdrohungen gegen den Irak nicht nur Schäden in zahlreichen Volkswirtschaften angerichtet werden, und zwar neben der Kostenlast der US-Bürger auch noch der Stillstand der eigenen Volkswirtschaft in den USA und Westeuropa eine regelrechte Blindheit vasallenhafter Art bei den westlichen Betroffenen festzustellen ist. ddd) Die ständigen Kriegsdrohungen verursachen nicht nur Schäden in der Volkswirtschaft, sondern führen auf lange Sicht zur Destabilisierung der betroffenen Region, insbesondere in den Beziehungen der verschiedenen Kulturen beider Seiten Europas mit dem Nahen Osten moslemischer Prägung. Das Zusammenwachsen beider Seiten Europas bis nach Moskau/Rußland hat das globale Wirtschaftssystem gefördert, insbesondere wenn die friedliche und wirtschaftliche Kommunikation zwischen diesen 3 Kulturen und 3 Religionen der beiden Seiten Europas mit dem Nahen Osten/Orient hergestellt und gepflegt wird; dieser Zustand wird durch die monatelange Demonstration der Kriegesvorbereitungen und ständigen Kriegsdrohungen der derzeitigen US-Regierung gegen den Irak gestört und gefährdet. eee) Die derzeitige Machtdemonstration der US-Regierung als allein übrig gebliebene sogenannte Waffenträger- Weltmacht ist nicht nur nach allen Denkgesetzen und Grundsätzen aller Kulturen provozierend und anmaßend, sondern fordert den Widerspruch der betroffenen Regionen und Kulturen heraus und führt direkt zu Handlungen und Reaktionen jeder Art, einschließlich der allseits bekannten Terrorakte von Personen aus allen 3 Regionen. Zur Abwehr solcher provozierter Terrorakte und zum Schutz der betroffenen Bevölkerung sind kostenspielige Maßnahmen von vielen Staaten in Gang zu setzen, so daß auch in diesem Bereich von Kosten und Schäden gesprochen werden kann. fff) Diese Störungen und Schäden sind so offensichtlich und schon so oft offen gelegt und dargestellt worden, daß die US-Regierung offensichtlich diese Schäden in ihrer eigenen Bevölkerung zugunsten einiger Kriegsgewinnler in Kauf genommen hat, wie sie auch unter den Vorhaltungen zuständiger UN-Organisationen Hundert-Tausende von Toten in Kauf nehmen will, wenn der immer wieder angesagte Krieg gegen den Irak beginnt und durchgeführt wird , daß von vorsätzlichen Handlungen in diesem Bereich auszugehen ist, die selbst die US-Bürger zu dem Verhalten veranlaßt haben, erst gar nicht mehr zu einer politischern Wahl in Bezug auf ihre Regierung und ihres Präsidenten zu gehen, sondern sich davon fernzuhalten. Die jetzige US-Regierung ist mit weniger als 20% aller Wahlberechtigten zustande gekommen, denn es sind weniger als 40% der Wahlberechigten in den USA zur Wahl gegangen, so daß im vorliegenden Fall der derzeitigen US-Regierung nicht von einer rechtmäßigen Legitimation ausgegangen werden kann, weil eine Mindest- Wahlbeteiligung in den USA insoweit nicht vorgesehen ist, mithin auch hier schon ein Versoß gegen die einfachsten Gesetze im Rahmen demokratischen Handels festgestellt werden kann. Die derzeitige US-Regierung denkt gar nicht daran, eine höhere Wahlbeteiligung bei den US-Bürgern durch vertrauensbildende Maßnahmen herbeizuführen, denn sie kann mit einer geringeren Anzahl von erreichten Wählern die Wahl leichter auch mit weniger Kosten für sich entscheiden, und zwar im Vergleich zu dem Umstand, daß sie eine größere interessierte Gruppe von Wählern erreichen müßte. Es bleibt die weitere Frage zu beantworten, welche Firmengruppen die Wahlbemühungen und den Wahlkampf der derzeitigen US-Regierung finanziert haben, die so zielstrebig das ganze Waffenarsenal vor den Toren des Iraks aufmarschieren und von den eigenen Steuerzahlern bezahlen läßt. Bei dem Mangel an kulturgetragener Freude, der sich bei der derzeitigen US-Regierung allseits offenbart, kann das Internet für Sie leicht die Antworten herausfinden, die es auch verständlich machen, warum die derzeitige US-Regierung alle Waffen vor den Toren des Iraks in einem richtig angelegten Krieg ausprobieren lassen möchte, um sich wiederum auf gleiche Weise wie zuvor mit Wahlkampf-Geldern auch das nächste Mal der US-Wahlen versorgt zu sehen. ggg) Es ist bei den zahlreichen Verletzungen alter Rechtsgrundsätze und des Völkerrechts durch die derzeitige US-Regierung auch verständlich, daß sich diese US-Regierung weiter weigert, sich der Urteilsgewalt eines internationalen Gerichts in den Fällen zu unterwerfen, in denen US-Soldaten Rechtsverstöße im Bereich von Kriegshandlungen vorgeworfen werden. 4. Der Irak hat die oben aufgeführten Rechtsverstöße der derzeitigen US-Regierung erkannt und wirft sie dieser US-Regierung vor, und zwar mit einem Antrag bei der UNO in einer weltweiten Medienaufmerksamkeit, denn die Methode, mit denen sich die derzeitige US-Regierung durchzusetzen versucht, kann jeden Staat in der Welt in Zukunft in gleicher Weise treffen, so daß nicht nur die UNO um ihre Anerkennung in diesem Verfahren vor der UNO gegen den Irak zu kämpfen hat, das ausgerechnet der Irak mit rechtsstaatlichen Argumenten für sich zu entscheiden versteht, ohne der US-Regierung Gelegenheit zu geben, einen Versoß gegen die ergangene UN-Resolution zu behaupten, es sei denn die US-Regierung blamiert sich weiter in ihrem Behauptungs- und Bedrohungsritual, wie sich die Sache zur Zeit entwickelt; kein Staat dieser Staatengemeinschaft wird einem Präzidenzfall, in dem sich eine US-Regierung in der Verletzung alter offensichtlicher Rechtsgrundsätze mit dem Bedrohungsritual von Waffen durchsetzen kann, zuzustimmen geneigt sein, so daß am Ende die derzeitige US-Regierung allein vor der Weltöffentlichkeit als Störer und Erfinder ihrer demaskierter Behauptungen darstehen wird, einschließlich der orientierungslosen Regierung Großbritanniens in ihrer Gefolgschaft, die offenbar mit ihrem Status im Weltsicherheitsrat nichts anzufangen weiß, ganz ähnlich ihrem Zaudern, die europäische Währung des Euros in Grßbritannien einzuführen oder weiter einsam auf ihrer Insel am Rande Europas der Entwicklung Europas zuzusehen. 5.Moskau/Rußland , eine der früheren sich in Balance haltenden Waffenweltmächte, erkennt die stärkende Macht der Abrüstung der alten Waffensysteme und die Tatsache, daß der Gewinner des früheren Wettkampf der Aufrüstungen am Ende der Letzte des globalen Wirtschaftssystems sein wird, das den Krieg mit Waffengewalt der Ächtung ausgesetzt hat und dem sich kein Staat entziehen kann. 6. Damit zeigt sich auch, daß der Krieg mit Waffengewalt eine motivations-tötende Wirkung auf das Wirtschaftsgeschehen weltweit hat, während die Kommunikation zwischen den Regionen und verschiedenen Kulturen eine befreiende Wirkung auf die Motivation der Eigenversorgung des Menschen, gleich in welcher Region erkennen läßt. Als lebendiges Beispiel für die Kraft der Motivation in den Kräften des Geistes kann Friedrich Hölderlin genannt werden, der mit seinem Leben und Schaffen in der Literatur ein einzigartiges Beispiel für die Motivationskräfte gibt , die in den Begegnungen zwischen 3 Kulturen entstehen können, wobei in seinem Fall die 3 Kulturen einmal in seinen tatsächlichen Aufenthalten in Deutschland und in den von ihm besuchten Regionen Stuttgart/Jena/ Frankfurt anzutreffen sind, während er die anderen beiden Kulturen niemals vor Ort selbst erlebt, aber umso mehr kennen gelernt hatte, nämlich die Kultur der Griechen Griechenlands, und zwar durch deren Sprache und Literatur selbst, in der diese Welt nachzulesen und zu erleben war. Damit ist auch die dritte Kultur angesprochen, nämlich die rein geistige Welt des Wortes und der Wortschöpfung, die ein Mittel aller Kulturlandschaften und Kulturschöffungen ist und die überörtlich und allgemeinverbindlich und im globalen Wirtschaftssystem die größte Motivation auslösen kann: a)Wenn Sie sich weiter über die Wirkungen des einzigartigen Vertreters individuellen Geistes informieren wollen, so steht Ihnen auch hier das Internet zur Verfügung, das das globale Wirtschaftssystem durchzusetzen vermag. Die Webseite www.hoelderlin-gesellschaft.de hilft Ihnen, sich in der Literatur des Friedrich Hölderlin leicht zurecht zu finden, mit Textproben nach Stichworten des Alphabetes und nach Ihren eigenen Begriffen in einer Suchmaschine geordnet und auffindbar gestaltet. b) Auch diese Webseite der Hölderlin-Gesellschaft läßt nichts zu wünschen übrig, wie man sie noch nicht so oft zu sehen bekommt; Sie werden leicht erkennen, daß Hölderlin ein Kosmopolit des Geistes war; Griechenland hatte er persönlich nie gesehen, auch Italien war nicht sein persönliches Reiseziel geworden; darin war er in der Leichtigkeit seines Geistes Mozart verwandt, der zur gleichen Zeit die Musik der Zauberflöte angesiedelt im Reich der Ägypter schrieb und sie in Wien selbst dirigierend zu Gehör brachte, als Hölderlin 21 Jahre alt seine ersten Gedichte publizierte und seine Magisterarbeit mit der Geschichte der schönen Künste unter den Griechen im Tübinger Stift abgeschlossen hatte und sich die Jugend jener Zeit an dem Bild einer Papagena und der Kraft ihrer Liebe ihre Fantasien beflügeln ließ, und zwar im Bewußtsein, daß eine neue Zeit in einer Vielfältigkeit angebrochen war, die es zuvor noch nicht gegeben haben mag. 7.In diesem Sinne führt die individuell gestaltbare Welt des Einzelnen zu dem Ergebnis, daß selbst eine mit allen erdenkbaren Waffen ausgestattete sogenannte Weltmacht ihr waffenträchtiges Ende findet und sich die Waffengewalt neu zu orientieren hat, allenfalls als Vollstrecker einer UN-Resolution innerhalb abgerüsteter Staaten, gleich welcher Größe und wirtschaftlichen Macht, mithin die Kraft des Gedankens und der geistigen Wirkung sich Gehör verschafft, wie es sich z.B. unter vielen anderen der Geist eines Friedrich Hölderlin immer gewünscht und wie diese geistige Entwicklung Europas im Orient des Nahen Ostens ihren Ausgang genommen hatte. Mit Tina Turner nach Tönchow Ein Protokoll über einen Ortstermin in einer selbst angeordneten Beweisaufnahme im Klageverfahren Kraft gegen Kraft Nach Moskau hin und zurück “Steig ein, wir fahren nach Tönchow, morgen sind wir zurück, ein paar Kassetten sollten nicht fehlen, bis 21,00 Uhr sollten wir Tönchow erreicht haben, dann geht die Sonne unter in jenem flachen Lande um Tönchow herum”. “Setz Dich auf die hinteren Sitze und schaue auf die Straßenkarte, wie wir am schnellsten die 800 oder auch 900 km hinter uns bringen, Richtung Frankfurt, Kassel ect. ect. ect.” “Du mußt in Tönchow Protokoll führen über die Frage, ob Frau Kraft tatsächlich die Klägerin ist, die von ihrem Mann die Hälfte seiner Rente seines langen arbeitsreichen Lebens verlangt.” “Papier und Kugelschreiber liegen neben der Akte, die Du ein wenig lesen kannst. Bis Frankfurt kennst Du den ganzen Fall.” “Ja. Es richtig, dass Herr Kraft seine Frau das letzte Mal im Mai des Jahres 1945 gesehen hat, in Tönchow und dann aufbrach in Richtung Schleswig Holstein, in englische Gefangenschaft; er war den ganzen Weg zu Fuß von Moskau bis nach Tönchow nach Hause zurückgekommen, im Krieg, nachdem er auch den ganzen Weg nach Moskau 1941 zu Fuß gegangen war, als Soldat und den ganzen Rußlandfeldzug überlebte. In dieser Weise scheint er einmalig zu sein.” “ Er stand im Büro und machte deutlich, dass er einen Kopf kleiner war als Frau Leicht, mit der er seit 1950 in Stuttgart zusammenlebt, nun in Rente und mit einer Klageschrift in der Hand, wonach er verurteilt werden soll, seine Rente nun mit seiner Frau Kraft aus Tönchow zu teilen, die er seit 1945 nicht mehr gesehen hat”. “Auf die Frage, wie er den ganzen heillosen Krieg überlebt hat, machte er immer wieder Anstalten, deutlich zu machen, dass er einen Kopf kleiner war als Frau Leicht, die neben ihm stand. ‘Die Kugeln sind immer über mich hinweg gekommen und ich war immer schneller am Boden gelegen als die Kugeln über mich hinweg ihr Ziel verfehlten, das waren die Worte seiner Körpersprache.” “Ja, und in Stuttgart war er mehr als zwanzig Jahre Krahnführer, 30 m hoch über der Baustelle und führte das Baumaterial immer punktgenau ans Ziel, wie gesagt, so 30 m über der Erde auf Großbaustellen.” “Gib mir noch einmal die Kassette mit dem Haarschopf; sie war ganz gut. Wir sind ganz gut vorangekommen.” “Auf der Akte ist deshalb ein großes Kreuz eingetragen, weil Frau Kraft die halbe Rente des Herrn Kraft nicht bekommen wird, obgleich die Rechtslage für Herrn Kraft schlecht ausschaut. Das OLG will ihn verurteilen, in 14 Tagen ist in dieser Sache Verkündigungstermin.” “Wenn wir in Tönchow ankommen, siehst Du ein flaches Land, flacher geht es nicht. Gleich hinter dem Horizont geht die Sonne auf dem Boden liegend unter; dann müssen wir spätestens in Tönchow angekommen sein, Gartenstraße 15, an einem Landarbeiterhaus aus der Zeit vor der Jahrhundertwende. Links 15 Häuser und rechts 15 Häuser und in der Mitte eine Straße mit Wiesenstreifen auf jeder Seite. Du bleibst im Wagen und schaust aus dem Schiebedach heraus und beobachtest , was geschieht, und hörst zu, was gesagt wird.” “Am besten, Du läßt die Kassette laufen, die mit dem langen Haarschopf, da gibt es eine Stelle wie ‘I am looking in your heart ect. ect. ect.” “Suche den Weg nach Braunschweig und Wolfsburg und dann direkt auf die Elbe zu.” “Ja. Tönchow ist auf der Karte nicht eingetragen, eine Ortschaft mit ein paar Bauernhäusern auf der anderen Seite der Elbe.” “Ja. In der DDR.” “Ja. Wir werden sehen, ob wir in die DDR hineinkommen. Wir suchen einen Übergang bei Wittenberge, um dann über Perleberg den Weg nach Tönchow zu finden”. “Ja. Frau Kraft war noch niemals in Stuttgart, auch nicht bei den Gerichtsterminen anwesend, anwaltlich vertreten von einem Kollegen in Kassel; die fehlende Vollmacht habe ich schon gerügt, auch noch zu einer Zeit, als sie dann in Kopie vorlag.” “Die Identität eines Klägers wird in der BRD nicht geprüft; es kann jeder klagen, gleich mit welcher frei erfundenen Geschichte.” “ Ja. Ich gehe davon aus, dass Frau Kraft von dem ganzen Fall gar nichts weiß . Und aus Tönchow ist sie so gut wie nicht hinausgekommen ist.” “Ja. Frau Kraft erklärte ihrem Mann im Mai 1945, er möge sofort Tönchow verlassen; er war in der Nacht zu Hause in Tönchow angekommen; wenn er nicht sofort noch in der Nacht verschwindet, holt sie die Russen aus ihrem nahen Standort und dann hätte er den ganzen Weg wieder nach Rußland zu Fuß zurücklaufen können.” “Ja. Sie hat ihm das Leben gerettet, was auf den ersten Blick nicht sogleich zu erkennen ist. Sie ist bis heute in Tönchow geblieben; Klage hin oder Klage her, so steht es jedenfalls hier in der Klageschrift.” “Jetzt müssen wir voll tanken, es wird die letzte Tankstelle vor der Elbe sein”. “ Da unten ist die Elbe, wir sind angekommen und die ganze Fahrt könnte hier zu Ende sein. Wir können da herunterfahren und nehmen den Kiesweg; in 3 Stunden geht die Sonne unter.” “Wir setzen den Wagen auf das alte Fährboot, das uns auf die andere Seite bringt; die Vopos werden eher staunen als dass sie nach einem Passierschein fragen werden; den Paß zeigst Du erst gar nicht, wir winken aus dem Fenster. Bleib bei offenen Fenstern im Auto, viel Platz zum Aussteigen bleibt uns hier auf dem Floß ohnehin nicht; da ist nicht einmal ein Geländer .” “Gruß Gott, wir suchen den Weg nach Tönchow”. “ Da gibt es sowieso keine Antwort, das Geröll wird halten, uns die Uferböschung hinauf auf den Feldweg zu bringen und dann auf die nächste Landstraße.” “In Richtung Pritzwalk scheint die Straße die Autobahn von Hamburg nach Berlin zu unterqueren und dann ist es nicht mehr weit nach Tönchow”. “ Schau, die alten Straßenschilder, wie aus der Zeit vor dem Krieg; níemand ist in dieser Ortschaft anzutreffen; die Türen werden gar nicht geöffnet, noch viel zu nah an der alten Zonengrenze. Wir fahren in Richtung Norden.” “ Wer singt da eigentlich? Mein Haarschopf. Ja, ich merk mir den Namen Tina Turner, eine unglaubliche Stimme, ohne sie würden wir jetzt gar nicht weiter fahren, auf vollen Touren durch die Ortschaft, einmal im Kreis herumfahren; es gibt mehrere Straßen in verschiedene Richtungen”. “Ja. Ich habe auch keine einzige Person gesehen. Nicht einmal am Fenster. Wie Ortschaften der Geister, alles liegt auf dem Sofa und ruht. Ohne Tina Turner würden wir jetzt wieder über die Elbe zurückfahren. Oder gleich auf die Autobahn nach West-Berlin”. “Ja. Wir fahren unter der Autobahn hindurch. Auf nach Tönchow . Mit Tina Turner. I am looking in your heart. The best”. “Ja. Bei Wendisch-Priborn fahren wir eine kleine Straße nach rechts, die wir nicht verpassen dürfen. Pass auf. Auf der rechten Seite.” “Wie Herr Kraft sagte. Tönchow fängt am alten Ortsschild an, wie in Ergste auf dem Weg an die Ruhr nach Schwerte.” “ Da ist das Ortseingangsschild Tönchow. Links über den Hecken sind die Bauernhäuser in Reih und Glied zu sehen; ich gebe Gas. Die Sonne geht unter. Besser hat es gar nicht kommen können.” “ Frau Kraft ist nicht die Klägerin, Sie weiß gar nichts von der Klage. Wir sitzen fest. Wir müssen sehen, wie wir wieder aus dieser Sandgrube herauskommen.” “Schau, die Straßendecke liegt mehr als 50 cm tiefer. Mit einem Satz habe ich den Wagen auf den Sand aufgesetzt, ohne dass er hinten aufgeschlagen ist”. “ Das ist hier eine Art Schützengraben gegen anrollende Fahrzeuge der Volkspolizei, soweit sie sich bis hierher überhaupt verirrt haben sollte. Die Frau Kraft ist nicht die Klägerin aus der Akte. Wir werden sehen.” “Ja. Wir können auch über das Stoppelfeld laufen und von hinten in den Garten ihres Hauses gehen und Frau Kraft ausrufen lassen, natürlich von mir”. “Es wird ein wundervoller Garten sein, mit allem Obst dieser beleuchteten Landschaft. Wenn wir uns nicht beeilen, wird sich Frau Kraft schlafen gelegt haben, denn sie steht mit dem ersten Sonnenstrahl auch schon wieder auf. Wie auf den Höhen des Schwarzwaldes. Genauso.” “ Du siehst, man muß warten können. Er ist wieder angesprungen. Frau Kraft ist nicht die Klägerin dieser Akte. Wir können weiterfahren.” “Die Hausnummer 15 müssen wir suchen. Die Hausschilder sind neben dem Gartentor angebracht.” “ Da ist die Nummer 15. Stelle Dich auf den Sitz und schaue aus dem Schiebedach heraus. Laß Tina Turner ‘I am looking in your heart’ singen. Nicht zu laut, nicht so leise”. “Ein zauberhafter Garten. Sie haben einen zauberhaften Garten. Prall. Voller Früchte. Ein Fruchtkasten. ” “Frau Kraft? ` Haben Sie sich schon schlafen gelegt? Hier ist Rechtsanwalt Dr. Sager aus Stuttgart.” “ Ist das ein zauberhafter Garten! Frau Kraft. Ich möchte nicht stören. Ich soll Ihnen Grüsse von Ihrem Mann aus Filderstadt bei Stuttgart ausrichten”. “ Verzeihen Sie, dass ich Sie störe; ich dachte schon, dass Sie sich schlafen gelegt haben.” “Ja. Es ist richtig, Ihr Mann lebt noch”. “Ja. Er lebt in Filderstadt, auf den Höhen nahe Stuttgart”. “Ja. Sie haben Recht. Er hätte selbst kommen sollen, um Sie zu begrüßen”. “ Ist der Garten zauberhaft und das alles bei diesem herrlichen Sonnenuntergang.” “ Hier ist eine Klageschrift, in der eine Frau Kraft als Klägerin auftritt, um von Herrn Kraft aus Stuttgart fast die Hälfte seiner Rente zu verlangen.” “Ja. Sie haben Recht. Er wäre auch selbst gerne gekommen.” “Ja. Sie wissen tatsächlich nichts von einer Klage in ihrem Namen, von einem Kollegen aus Kassel gegen Ihren Mann in Stuttgart erhoben ?” “Ja. Tatsächlich. In Kassel wohnt meine Schwester. Seit Jahren.” “Ja. Ich richte Grüsse aus. An Ihren Mann. Auf den Fildern bei Stuttgart. Er wird sich freuen.” “ Setze Dich auf die hinteren Sitze. Ich lege Tina Turner auf . Auf nach nach West-Berlin. Die Vopos werden staunen, wie wir an ihnen vorbeifahren, direkt auf den Ku’damm, in etwas mehr als einer Stunde werden wir West-Berlin erreicht haben; die nächste Sandgrube müssen wir in Höchstgeschwindigkeit einfach überfliegen; schlaf ein bischen; Du hast den Himmel gesehen. Das Protokoll bringen wir morgen vor der Fahrt nach Stuttgart zu Ende.” “Ich bedanke mich, dass Sie einen neuen Termin zur mündlichen Verhandlung angesetzt haben. Es wird Klageabweisung weiter beantragt; diejenige Frau Kraft, die hier eine Klage erhoben hat, ist mit meinem Mandanten als Beklagten nicht verheiratet.” “Die Ehefrau meines Mandanten weiß von der hier vorliegenden Klage nicht ein einziges Wort. Sie hat die vorliegende Klage nicht erhoben und Sie hat auch die hier vorliegende Vollmacht nicht unterschrieben. Sie will auch in Zukunft eine Klage nicht erheben.” “Ja. Da hat jemand Ansprüche erhoben, wie in Gogols Buch nach toten Seelen gesucht wurde.” “Ich übergebe Ihnen gerne das Protokoll über meine Begegnung mit der Ehefrau meines Mandanten, die erklärte, dass sie nicht die Klägerin aus der vorgelegten Klageschrift sei." “Das Protokoll ist auch von meiner Tochter unterschrieben, immerhin auch ein Beweismittel in ihrem Alter von fast 15 Jahren.” “ Du kannst neben dem Kreuz auf der Akte eine Sonne malen, der Fall läuft jetzt allein in die richtige Richtung, auch ohne Tina Turner, aber immer in ihrem Andenken.” “Wer die Gelegenheit nicht versäumt, mitten ins Herz zu schauen, braucht den Gesetzestext, sei er auch noch so verkommen, wie er gelegentlich angetrroffen wird, nicht zu scheuen. “ “Die Umverteiler, die noch nie etwas gearbeitet haben, auf das der Mensch nicht verzichten könnte, sind bei ihrer Arbeit am Gesetzeswerk schon im vollen Gange.” “ Ja. Man muß ihnen direkt entgegenfahren, um an ihnen am schnellsten vorbei zu kommen. Gelegentlich verkommen Gesetzeswerke und gelangen selbst auf einem der billigsten Jahrmärkte zur Betrachtung.” “Leg die Kassette auf. Wir fahren auf die Fildern und suchen seinen Obstgarten; es ist noch einmal richtig heiß geworden.” ------------ Ist aber nicht schlecht oder die aufliegende Nase An einem strahlenden Tag fuhr ich ins Rhonetal im Wallis und zählte die Kamine, aus denen der Rauch von verbrannten Stoffen aufstieg und von denen man nicht wußte, ob sie ein Zeichen des Friedens waren oder den Husten brachten. Chaval lag in Ruhe. In Colombey war alles in Ordnung wie schon im Frühjahr. Niemand arbeitet dort. Die Müllverbrechnungsanlage nahe Bex wurde repariert. In Monthey roch man nichts von Ciba-Geigey. Ich hob SFR vom Konto ab, kaufte 2 weiße Sommerhemden und marschierte todesmutig, wie ich war, in einen der nächst besten Friseurläden am Ende der Straße, um an meinem Kopf herum fummeln zu lassen, jeder Zeit auf dem Sprung, bei Gefahr aus dem Laden zu laufen. Aus der Mitte des Ladens kam mir eine runde, in einem weißem Kittel geschnürte 20-jährige entgegen, die auf den ersten Blick sich erstmalig den den Ferien im Friseurhandwerk versuchte und die Gelichmäßigkeit einer Tonne hatte. Ich furh mit beiden Händen gleichzeitig durch meine Haare und fragte – deutscher gins nicht mehr - nach dem Friseur für Herrn. Die Tonne hielt mich mit der einen Hand an und ihre andere zeigte wie beim Verkehrspolizisten mitten auf der Kreuzung auf eine italienische Schönheit, die sich aus dem Halbdunkel des Raumes erhob, genauso weich wie die Tonne in der Mitte. Sie führte mich fast wie an der Hand auf einen Chromstuhl aus den 60-ziger Jahren mit flauschigem Leder aus Kunststoff. Ich gab mich in mein selbst gewähltes Schicksal. Im Friseurladen war ich allein. Es war kurz nach Mittag. Die Tonne machte sich an mir zu schaffen und legte mir warme Tücher um den Hals und das mitten im strahlenden Sommer. Das Waschen der Haare lehnte ich mit wild gestikulierenden Armen ab, denn beide sprachen kein Deutsch und grinsten stattdessen, um sich Französisch mit einander zu unterhalten. Mich beschlich das Gefühl, in eine Falle zu sitzen. Die warmen Tücher um den Hals und sprachlos hatte ich der Dinge, die da kamen. Mit einem Schwämmchen drückte mir die Tonne warmes Wasser aufs Haar, das sie mit einem Kamm beharkte, so daß am Ende alle Haare eine parallele Haltung annahmen. Ich wagte keinen Blick in den Spiegel, der an einer Säule vor mir aufgestellt war, sondern sah mich an der Tonne neben mir um. Die beiden Hände an nacktem Arm3n qus dem weißkurzen Kittel strichen unentwegt nichstsagend über meinem Kopf, um die warmnassen Haare noch glatter zu streichen als sie schon waren. Leichte Rinnsale bildeten sich am linken Ohr, setzen sich am Hals fort und ersäuften sich in den warmen Tüchern um meinem Hals. Die schöne italienische Schönheit trat mit Schere und Kamm an meine linke Seite und unterhielt sich mit der Tonne an meiner rechten Seite gleichen Alters, nicht etwa über das Wetter oder ihre Erlebnisse in der letzten Nascht, sondern wie man am besten meiner Haare Herr werde, die ganz brav auf meinem genäßten Kopfe lagen und um ihr zukünftiges Schicksal besorgt waren. Obgleich ich kein Wort Französisch spreche und folglich auch kein Wort der gegenseitigen Anfeuerung bei der weiblichen Wesen zu meinen beiden Seiten verstand, hatte ich doch die Gewißheit, daß sie sich ganz auf das Friseurhandwerk konzentrierten, auch wenn beide weiblichen Wesen sich immer mehr ihrer Mitte näherten und mich mit ihrer ganzen breiten Vorderseite jeweils seitlich berührten, in der Erwartung, ich würde ihnen so nicht entwischen können. Über mir nicht der wolkenlose blaue Himmel Münchens, sondern das Gefuchtel der Arme, Ellbogen und Hände und das Geplauder gegenseitiger Ratschläge und in der Höhe meiner Nase die sich leicht im Rhythmus der Atmung bewegenden Brüste der führenden Kräfte dieses abenteuerlichen Friseurladens. Ich schloß die Augen und erinnerte mich an einen Tanzstundenjüngling aus meiner Tanzstundenzeit, der damit beschäftigt war, jeweils mindestens um einen Kopf größere Dame seiner Wahl zum Tanze zu führen, wobei er sich dieser soweit bemächtigte, daß seine Nase dort auflag, wo diese Weiber die weichesten Stellen vollster Weise aufwiesen. Erst jetzt stieg in mir die Erkenntnis auf, daß dieser Tanzstundenjüngling sich niemals seinen ausgewählten Weibern in seiner Nasenstellung aufgedrängt hatte, sondern in harmonischer Weise auf die Gegenliebe dieser Weichteile gestoßen war, denn die im Rhythmus der Arbeit sich bewegenden Brüste der führenden Kräfte des von mir aufgesuchten Friseurladens drohten nun auf einem Male, von beiden Seite immer näher zu kommen, um meine Nase sozusagen in ihrer warmen Welt aufliegen zu lassen. Die Schere und der Kamm berührten meinen Kopf in der Art des Beschwörens und Entschuldigens. Durch die Arme trafen mich links und rechts Mandelaugen in Braun und Schwarzbraun, von Spitzbuben erleuchtet und von offenen Mündern untermalt. Weitere Tücher wurden von beiden Warmblütlern geholt, um damit meinen Kopf zu trocknen, der ganz in ihnen versteckt wurde. Die Stimmen über mir trällerten nun im Frohsinn der geschafften Arbeit. Düfte der Note „ Bundes aus aller Welt“ erreichten meinen Kopf in Wolken und in der Form kleiner Regentropfen. Haare, die ab standen, wurden jetzt mit Spraydosen bekämpft und schließlich wurde ich in ganze Wolken dieses Instrumentes eingehüllt. Das Erlebnis dieser Welt zweier selbständiger junger Weiber ging nun mit dem Wunsch und in der Hoffnung zu Ende, daß beide nicht etwa bei einem Friseurmeister nachsichtigen Charakters gelernt hatten, sondern in eigener Regie im elterlichen Hause, die sie bei jedem Fehlgriff mit ordentlichen Ohrfeigen versehen hatten und auf diese Weise zu Meisterinnen ihres Fachs werden ließen. Als ich die Mitte des Ladens – auf der Kasse 20 SFR - verließ und draußen vor der Tür die übliche Tortour begann, mit beiden Händen alles das durch einander zu bringen, was gerade angerichtet war, bemerkte ich, daß man mich mit Haarspray so eingedeckt hatte, daß ein klebriges Geflecht aus Haarschichten meinen Kopf bedeckte. Ich wagte in keiner Weise, einen Spiegel zu suchen, sondern beobachtete die Augen der mir begegnenden Bürger dieses schonen Städtchens Monthey, das von den schönsten Bergen des Wallis umrahmt wird, schlenderte ich im großen Bogen um diesen so selbständig geführten Friseurladen, bereit, so schnell wie ein Pfeil in die Mitte des weiten Bogens zu schießen, um die Tracht Prügel auszuteilen, die die Brüder dieser so selbständigen Friseusen evtl. vergessen zu haben schienen. Die Sonne schien herrlich. Kein Mensch behandelte mich wie einen bekloppten Fremden dieser kleinen Welt. Ich wagte sogar, ein langes Weißbrot zu kaufen und traf mich mit den Augen der Bäckereiverkäuferin, die sehr vernünftig und persönlich wirkten, jedenfalls auf mich. Ich musterte sie ein zweites Mal und entlockte dabei ein ganz normales Lächeln. Ich wagte mich nach Hause und erzählte die ganze Geschichte zum Gaudi meiner 3 Weiber, die mich immer wieder mit den beruhigenden Worten unterbrachen: „Ist aber nicht schlecht gemacht“- „Ist aber nicht schlecht“. ----- Sonnenbrillen für Afrika oder von schwarzen Johannisbeersträuchern umstellt Der Himmel war weit und blau über den Bergen. Am Horizont flimmerte die Luft über riesige Schnee bedeckte Berge in der Formation nach einem Schneesturm, der sich gelegt und eine bizarre Linie eines Scherenschnitts gegen das milchige Blau des Himmels hinterlassen hatte, das sich über die Horizontlinie weiter hinaus in das strahlende Blau der Madonna des weiten Himmels über mir verlor. Die Sonne stand an der höchsten Stelle des Tages im Januar dieses neuen Jahres. Sie hatte das tiefe Flußtal unter mir aufgetaut und in Wolkenberge eingetaucht, so daß es unter mir nicht zu sehen war und mit einem Federbett zugedeckt schien. An seinem Rande hinaus zu den aufsteigenden Bergketten zogen Nebelschleier. Die helle Wintersonne legte den neben mir steil aufsteigenden Bergwald in ein schimmerndes glänzendes Silber, das im Schatten zu einem matten Schiefergrau hinüber wechselte. Ich stieg weiter die heugelbe Bergweise auf, die vom Nachtfrost hart gefroren war und in der Sonne das zu Heu verdorrte Gras zu einer einladenden Felldecke werden ließ. Im Schein der Sonne und meiner Fantasie sah ich die Schafherden des Frühsommers und erreichte jetzt Odette, die hier aufgewachsen in einem weit ausladenden Haus wohnte, das in eine schützende Mulde geduckt im Hang gelegt und mit Sträuchern der schwarzen Johannisbeere ganz umstellt war. Odette war mittlerweile an die Siebzig und verschaffte schwarze Johannisbeeren, die sie luftig im geschlagenen Eierschnee überbacken ließ. „Du brauchst bei dem Wetter ein Glas vom Johannisbeersaft, dessen milde Düfte in der Sonne im Branntwein aufgegangen sind“, begrüßte sie mich an diesem Mittag. „Ich brauche meine Sonnenbrille, die ich gestern Abend hier auf dem Tisch vergaß, ich will weiter die Wiese aufsteigen und über die ganzen Bergketten im Wallis sehen“. „Ach, was brauchst Du eine Brille. Gewöhne Dich an die Sicht in die Ferne und Du wirst bemerken, daß Du gar keine Brille mehr nötig hast“. Ich bemerkte, daß sie ohne Brille das Eiweiß vom Dotter trennte und ihn zu Schnee in einem sicheren Dreierschlag verwandlete. „Deine Brille ist hier nicht. Du wirst sie verlegt haben. Schauen bei Dir zu hause nach“. Ein Schluck Jonannisbeersaft in Branntwein gesonnt und auf der Hand überbackener Eierschnee mit gedünsteten schwarzen Johannisbeeren darin gebtettet begleiteten mich auf den Weg zum Bergkamm, den ich mit der im Rücken sich langsam neigenden Sonne auf warmen Bergwiesenheu zu erklimmen versuchte. Warm und immer wärmer begann ich wie die Bergwiese unter mir zu dampfen, legte mich schließlich flach auf das magere verdorrte Gras der Bergwiese und mein Rücken genoß die Kühle des noch halb gefrorenen Bodens, der nicht wenig steil nach unten verlief. Die Sonne beschien mich, aus meinem Atem stieg der Rest des Geschmacks von Johannisbeersaft und ich schlief langsam ein. Bei halb geschlossenen Augen sah ich, wie schließlich die Sonne den Kamm des gegenüberliegenden Berghanges erreichte, der bis zur ganzen Höhe mit Tannen bestanden war, die der Sonne in ihrem untergehenden Licht auf der ganzen Linie des Bergkammes das Aussehen von Augenwimpern verschafften und den darunter liegenden Wald zu einer Halbschale einer dunklen Augenhöhle verwandelten, aus der die Sonne mich wie das Auge Gottes beschien. Das Licht wurde schiefergrau, die Tannen graugrün und der Himmel schneeblau Graue Kühle weckte mich aus dem Halbschlaf . Die Sonne beschien leuchtend und nur noch unsichtbar den Bergkamm über mir, den ich zu besteigen bisher versäumt hatte. Stattdessen rutschte ich wie ein sitzen gebliebener Schüler die Wiese herunter, die glatt und gefroren war wie Bettwäsche, die man im Winter von der Wäscheleine zu nehmen vergaß. Froh war ich, die kleine Dorfkirche am Dorfrand zu erreichen, die warm und leer war. Die Leere der calvinistischen Lehre umfing mich. Meine geschlossenen Augen sahen die Sonne über die Berghöhen untergehen und die Berggipfel über mir im helltsten Licht erscheinen. Schmucklos und mit Bänken einer Dorfklasse bestückt war in der kleinen Dorfkirche nichts als Leer und Wärme, die mich erfreute. In der vorderen Seite am kleinen Chor erkannte ich eine kleine Weihnachtskrippe, die die tage bis zu den Dreikönigen allein verbringen sollten. Um meine Beine wieder ans Laufen zu gewöhnen, machte ich hilflose Schritte auf die drei Könige zu, neben denen ein Brotkörbchen stand, das mit Brillen gefüllt war und den Titel über sich „Sammelt Sonnenbrillen für Afrika „ als kommenden Text der nächsten kleinen Predigt dieser Gemeinde ankündigte. Völlig bei Sinnen schaute ich versunken jeder der versammelten Brillen an, die auf ihre Reise ins heiße Afrika warteten und den Geist dieses Brokörbchens dort verkünden sollten- Meine Brille, nach der ich am Morgen dieses tages auf der Suche gewesen war, fand ich nicht in der Sammlung jenes religiösen Galubens, aber ich ahnte, daß uich auf dem richtigen Wege der Erkenntnis war. Schiefergrau schlenderte ich durch das Dorf. Das Holz seiner Häuser war im Schatten der verschwundenen Sonne wie versteinert. Seine Bewohner war nicht zu sehen. Ich lief Schnur gerade den Hang hinunter und war sicher, nicht alle Tage im dunklen Schiefergrau an diesem Ort zu verbringen. Ich kam zu Odette, die uns zum früheren Abendgeplauder eingeladen hatte. Nachbarn aus der nahen Umgebung saßen am Tisch. Yoku aus Japan mit ihrem flachen Gesicht und ihrem italienischen Langobarden, der eher aus Hamburg seinem Aussehen nach zu urteilen geboren zu sein schien als in Mailand. Odette hielt die Unterhaltung dadurch in Fluß, daß sie getrockneten Schinken, Käsestücke aus Gruyere und graues körniges Walliserbrot herumreichte. Dazu die allergrünsten Gurken und kleine weiße Zwiebeln. Damit verbreitete sie die Gemütlichkeit einer kleinen Rast auf einem steilen Bergweg. Ihr Berner Mann füllte kleine Gläser unentwegt mit gelben Wein aus dem Wallis, der dort auf 1000 m hoch gelegenen weiten Geröllbänken angebaut wird. Ein Gemisch vom Schwäbisch meiner Frau, das zum Bernerdeutsch ausgeprochen harmonisierte, und vom Französisch Odettes und Italienisch der Nachbarn stolperte mit meinem Hochdeutsch durch die Unterhaltung, die eher über unsere Gemütslage geführt wurde als über verständliche Laute unserer Sprache am runden Tisch im Haus Odettes, das in einer weiten Mulde hoch über der Rhone mitten in den zahllosen Sträuchern der schwarzen Johannisbeereen lag. Der Blick aus dem weiten Fenster in die rot beleuchteten Berge am Horizont waren nicht Gegenstand unserer Bewunderung, sondern die Reisen der Reisesüchtigen an unserem Tisch wurden auf dem Atlas rund um die Erde nachgefahren. Alle hohen Berge der Welt fanden Beachtung, die Weiten Südargentiniens mit seinen zahlreichen Deutschen, die dort wie in riesig vergrößerten Gebirgen der Alpen lebten. Oder Nepal auf den Ausläufern des Himalaya, die der Langobarde mit seinem Rad bis nach Burma durchstreift hatte. Es tat sich eine handfeste Geisterunterhaltung auf, die ich dadurch ein wenig zu steuern suchte, daß ich die Reiseroute des Rad fahrenden Italieners näher auf der Karte verfolgen wollte. Er suchte vergeblich seine Brille, auf die ich bisher bei seinen Ausführungen auf der Landkarte verzichten zu können glaubte. Ich bat Odette, ihre Brillen zu holen, damit die Reiseroute bessere Konturen gewinnen möge. Geschwind und so leicht wie der Wind und die Nebelwolken, die sich mit der herein brechenden Nacht um das Haus Odettes schoben, suchte sie im Haus alle Brillen zusammen und schäkerte dabei 17-jährig, als sie mehr als 6 Brillen mit den Worten zusammentrug „ eigentlich braucht man keine Brillen, denn das Auge wird wieder seine Sehkraft zurückgewinnen, wenn man nur mutig ihnen die Hilfen der Brille wieder entzieht.“ „ Da unter Deiner Sammlung von Brillen, meine liebe Odette, liegt meine Brille mit den geschliffenen Gläsern und die Hilfe meiner ermüdeten Augen. Erlaubst Du, Odette, daß ich meine Brille wieder in meine Obhut nehme, um besser in die Ferne schauen zu können?“ Ohne das Gespräch über die Reiseroute des radfahrenden Langobarden aus Mailand in Burma zu unterbrechen, schob ich meine wieder gefundene Sonnenbrille in meine Hemdtasche, froh, daß ich sie vor der Reise nach Afrika mit den anderen und vor der Sammelwut dieser religiösen Leere gerettet hatte. Yoku erzählte, daß sie die Reise auf dem Rad durch Burma nicht mitgemacht habe, sondern derweilen bei ihrer Familie in Japan zu Hause gewesen sei. Meine Frau versuchte, mich mit rundem Strahlen,, das sich dem Rund des japanischen Gesichts Yokus harmonisch anglich, im Zaun zu halten, um jenes Donnerwetter zu verhindern, das ich bei derartigen Nachlässigkeiten an den Tag legte, die sich unsere liebe Odette mit meiner Sehkraft erlaubt hatte und die mein Nachbar Jaar damit erklärte, daß er ausrief “So sind die Franzosen! Da gehen die gleich zur Tagesordnung über und wir Deutschen grübeln den ganzen Tag, um dort die Tiefen zu erforschen, wo gar keine sind, sondern nur der freie Fall ins All.“ Mir kam dieser Tag eher als ein Besuch im Himmel vor, denn ich war friedlich wie nie zuvor. Ich fand mich wieder auf den Bergen dieser Erde, als meine Tochter hereinstürmte und mich die Leichtigkeit ihrer jugendlichen Frische „ Wir sind ganz vom Nebel umgeben!“ an meine Trunkenheit erinnerte, die mich über die zahllosen Gläser des Walliser Weines auf dieser kleine Rast durch das gebirgige Leben dieses weiten Hauses Odettes in Mitten ihrer Johannisbeersträucher beschlichen hatte. Der Mittelstand führt die Entwicklung in ganz Europa an, z.B. in Stuttgart auch auf der Gänsheide beheimatet . Dazu ein Bericht vom Heiligabend in Stuttgart am 24.12.2011 in Form eines Briefes an Philipp in Moskau/Rußland über die Erfahrungen des Mittelstandes in den Themen der Raumerfahrung in einem Stadthaus in der Danneckerstrasse in Stuttgart und in der Schloßkapelle im Alten Schloß nahe dem Schillerplatz mit dem Blick auf das Neue Schloß und dem Königsbau und in der Fahrt auf die Gänsheide mit seinen freistehenden Häusern auf begrünten Grundstücken hier: Lieber Philipp, der Tannenbaum war im 2.OG in der Danneckerstrasse geschmückt und wir saßen mit seinen Lichtern am frühen Nachmittag eine Weile am Tisch beim Tee und ein paar Gutzlen von Susanne gebacken, die sich dann mit Ehemann auf die Wanderschaft im Haus in allen Geschossen machte, um sich aus dem Inventar für eine Glasvase aus dem EG am Fenster zum Vorgarten und für ein Hinterglasbild mit Pferd zu entscheiden, um beide an das Jahr 2011 und an das Weihnachten zu erinnern, in dem sie ihr Haus auf der Gänsheide erworben hatten, und zwar wie vom Himmel gefallen, beides aus Glas zerbrechlich und so mit Aufmerksamkeit bedacht, die beim Erwerb des eigenen Hauses zum Erfolg führte, das keine Bauschäden hatte und deren früheren Bewohner vom Kauf und eigenem Wohnen nicht abschreckten, denn das Haus auf der Gänsheide hat einen eigenen selbständigen Charakter mit seinem Blick ins Tal nach Gablenberg bis an den Horizont in die Weite Württembergs, auch noch in einem Notarvertrag unter allen Miterben geeinigt erworben zu einem Kaufpreis, der in voller Höhe abzüglich des eigenen Erbanteils als Eigenkapital von fast einem Viertel auch von der Bank finanziert wurde, nicht in Württemberg, sondern von einer Bank am Notarssitz der eigenen Schwester im weiten bergischen Rheinland. Gegen Halbfünf machten wir uns auf den Weg in die Schloßkirche im Alten Schloß, parkten unter dem Schillerplatz, auf dem noch ein Tag zuvor der Weihnachtsmarkt mit seinen Weihnachtsständen zu sehen und der jetzt ganz leer war, bis auf einige PKW, die zum Gottesdienst in der nahen Stiftskirche gehörten, so daß wir den Arkadenhof im Alten Schloß bewunderten, von dem wir die kleine Schloßkirche erreichten, um in einem weihnachtlichen Gottesdienst unseren Dank an den lieben Gott abzustatten, der in der ev.-reformierten Gemeinde zum Heiligen Abend 2011 mit einem Orgelvorspiel von J.S.Bach - Partita Nr.4 in D-Dur punkt 17,00 Uhr begann, auch in der Begrüßung der Gemeinde durch den Prediger, der mit seiner Gemeinde 6 Strophen sang mit der Melodie und den Text "Vom Himmel hoch, da kommt ich her, ich bring euch gute neue Mär.... Euch ist ein Kindlein heut geborn...es ist der Herr Christ, unserer Gott.... er bringt euch alle Seligkeit.... drum laßt uns alle fröhlich sein." Nach einem kurzen Gebet spielte die Orgel aus der Sonate von G.F.Händel in D-Dur, Opus 1 Nr.13 den 2.Satz Allegro und den 3.Satz Larghetto und den 4.Satz Allegro, die dann in ihrer ergreifenden Weise vom Prediger in der Weihnachtsgeschichte fortgesetzt wurde mit den Worten " Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde..." , während der Herr Pfarrer aus der von Hugonotten gegründeten Gemeinde in seiner Predigt den Bezug zur heutigten Zeit herstellte und im Wechsel mit dem Orgelspiel und dem Gesang der Gemeinde in dem ausgeschmückten Raum der Schloßkirche den Gottesdienst gestaltete, ein Raumerlebnis, wie sie nur eine Kirche präsentiert, in der die Andacht und der Gesang und die Wortte der Predigt auf einander abgestimmt sind, so wie Du es auch in den Kirchen in Deinem geliebten Moskau so oft erleben kannst. Zu der Orgel sang auch eine Sopranstimme, der ein anderes Mal eine Geige folgte in einer ausgesproch angepaßten Liebenswürdigkeit, die den Geist erfaßte und weniger die Herzen, wie Du es in Moskauer Kirche gewohnt bist, aber doch im Raumerlebnis in der Umgebung vom Arkadenhof des Alten Schlosses, das wir zum Schillerdenkmal in stillem Gedenken verließen mit dem Blick auf das Neue Schloß rechter Hand, noch angefüllt vom Gesang der Gemeinde und der Abschieds-Worte des Liedes " Oh Du fröhliche, oh Du selige, gnadenbringende Weinachtszeit...." Dann fuhren wir den Weg der Straßenbahnlinie 15 auf die Gänsheide auf fast leeren Straßen zum erworbenen Haus und setzten das Braten der Weihnachtsgans fort, die vom wunderbaren Rotkraut begleitet war, wie von einem großen Serviettenknödel mit einer angereicherten Zwiebelsoße Charlotte.... ein grandioses Beispiel schwäbischen Essens, bei dem der Gast schweigt und sich darin vertieft....alles setzte Susannes Ehemann so ins Erstaunen, von den weiten Kochkünsten seiner Mutter sehr verwöhnt, so daß Susanne sich fröhlich eine zweite Portion auflud und zu strahlen anfing. Der von Susannes Ehemann reich geschmückte Baum bekam ein paar Kerzen und Susanne begann mit den Übungen zu Oh-Du-Fröhliche auf dem gut klingenden Klavier, um in den nächsten Jahren die Weihnachtslieder immer besser erklingen zu lassen, während die Weihnachtsgeschenke die Beschenkten trafen in Erinnerung an die erklärenden Worte aus der Schloßkirche, daß das Schenken eine hohe Kultur besonders chrislicher Lebenskunst sei, denn das Geschenk zeigt, wie der Beschenkte vom Geschenk in seinen tiefen Wünschen und in seinem Wesen erkannt werden kann. Auf einer der vielen anderen Talseite der Gänsheide der Stadt-Mitte abgewandt waren viele Fenster hell erleuchtet, auch von Weihnachtslichtern an Häusern, freistehend auf Grundstücken, auch eine Raum-Erlebnis-Kultur, die auf der ganzen Gänsheide wandernd erlebt werden kann. In weniger als einer Woche seid Ihr in Stuttgart und dann lassen wir auch wieder Raketen ins Neue Jahr 2012 vom oberen Balkon in der Danneckerstrasse die Stadtmitte im Tal begrüßen. Herzlichst Dein Hans aus der Danneckerstrasse und grüße Deine Mama von mir und berichte Deinen Freunden in Moskau von der Weihnachszeit in Stuttgart. Eine Räubergeschichte Gemalt von Kindern für Kinder zum Anmalen Vor vielen Jahren an einem hellen Mittag stand Raba in dem wunderschönen Garten vor dem kleinen Haus der Familie Winna. Da kamen zwei Vögel daher geflogen Rose und Willi. Rose und Willi setzten sich auf die handgroßen Ohren des Räubers Raba und fragten ihn, was er heute zu unternehmen gedenke. Raba antwortete: " Ihr könnt mir helfen, zwei Ringe hierher zu bringen. Sie liegen auf dem Nachttisch der Frau Winna dort im Haus hinter dem Fenster neben der Haustür." Hier die Zeichnungen für Kinder zum Ausdrucken und zum Anmalen zum Räuber Raba und zum Haus der Familie Winna und zu den beiden Raben Rose und Willi und zu den beiden Ringen auf dem Nachtisch. Viele Freude beim Anmalen. Die Geschichte wird unten fortgesetzt. "Wie können wir Dir helfen?" fragte Rose. "Fliegt durch das Fenster in Winnas Haus und nehmt die zwei Ringe in Euren Schnabel", sagte Raba, " es kann losgehn, wenn es Nacht wird und der Mond scheint, wie heute Nacht", munterte Raba auf. "Ich mache mit" riefen erfreut Rose und Willi. Alle drei warteten vor Winnas Haus auf die Nacht mit dem Mond, der schon hell wie eine Wolke am Himmel zu sehen war und dann langsam die Nacht brachte. Als es ganz dunkel geworden war und der helle Mond gelb am Himmel leuchtete, flogen Roose und Willi los, über den Zaun und durch den Garten und durch das Fenster, das vergessen offen stand, in Winnas Haus. Und sie fanden den Nachttisch und im Mondlicht die zwei Ringe der Frau Winna. Auf dem Fensterbrett saßen zwei Honigraupen. Rose streifte eine Raupe leicht und nahm sie mit zurück zu Raba, der am Gartenzaun auf sie wartete. Rose und Willi setzten sich auf Rabas Ohrem, und Raba lobte Rose und Willi. Er dankte für die beiden Ringe, die er in seine Hosentasche steckte. "Wir haben Hunger", sagte Rose. "Ja, ich auch", hob Willi an. "Kannst Du uns etwas Schmackhaftes beschaffen, Raba?" "Fliegt in die Speisekammer der Winnas. Dort findet Ihr Käse, Kakis, Kürbis, Kohl, Kartoffeln, Knoblauch und vieles mehr", schlug Raba vor. Rose und Willi flogen ins Haus, durch das Fenster links neben der Haustür durch das dunkle Haus in die Speisekammer der Winnas. Dort fanden sie alles, was Raba versprochen hatte. Plötzlich hörten Rose und Willi Geräume. Schritte näherten sich. Herr Winna kam in die Speisekammer, machte Licht und sah, daß Käse und Kohl und Kartoffeln angefressen waren. "Mäuse, Mäuse"! rief Herr Winna, "Mäuse sind in unserem Haus". "Du musst in den Gartenschuppen hinterm Haus. Dort sind die zwei Mäusefallen aus der Stadt. Hole beide und stelle sie mit Speck auf; so fangen wir die gefräßigen Mäuse," ermahnte Frau Winna ihren Mann. Derweilen Saßen Rose und Willi in der Speisekamm im Regal neben Kappers, Kakis, Kohl und Knoblauch. Sie warteten ab, was nun geschehe , und dachten an Mäusefallen mit Speck. Ein Geräusch kam von draußen und das Fenster wurde aufgestoßen. Raba schaute herein, hinter ihm der Mond, der die Speisekammer erleuchtete. Als Raba durch das Fenster gestiegen war, roch er den Käse, den Kappes und den Kürbis, die Kartoffeln und den Knoblauch. Er lief in der Speisekammer umher, um sich einen guten Bissen auszusuchen. Plötzlich brüllte Raba ganz entsetzlich. Er stand mit seinen beiden Füßen in den beiden Mäusefallen, die zuklappten. Rose und Willi erkannten Raba und sie flogen zu ihm und riefen: " Du stehst in zwei Mäusefalle. Zieh sie Dir vom Fuß und flieh mit uns druchs Fenster. Herr Winna wird gleich kommen und uns finden." Laut jammernd und heulend lief Raba mit beiden Fallen an den Füßen in der Speisekamm umher. Raba zog beide Fallen vom Fuß und floh durchs Fenster; Rose und Willi vorne draus in den nahen Wald. Unter einem Busch in einer Bodensenke machten sie halt und sie erholten sich vom Schmerz und vom Schreck, denn sie waren von den Erlebnissen des Tages und der Nacht ganz erschöpft. Rose kuschelte sich hinter Rabas linkes Ohr und Willi hinter Rabas rechts Ohr. Raba fing an zu schnarchen und auch Rose und Willi schliefen bald ein. Hier die Zeichnungen für Kinder zum Ausdrucken und zum Anmalen zum Räuber Raba und zum Haus der Familie Winna und die beiden Raben Rose und Willi und die Speisekammer. Viele Freude beim Anmalen. Die Geschichte wird mit weiteren schwarz-weiß Zeichnungen fortgesetzt. bis in alle Ewigkeiten. Liebe Orchidee, ich möchte Dir eine schöne Geschichte schon jetzt mit auf den Weg ins Wallis geben, dann hast Du eine Vorstellung, wie kalt es früher zu der Zeit war, als es dort nur den Kachelofen gab, den Du wieder in Gang setzen musst, damit Du 20 Grad in Deinen 2 Räumen bekommst; die Kueche wurde ueber einen Kohle-Herd beheizt, auf dem die Toepfe standen, in denen gekocht wurde; der Kachel-Ofen wird mit allem moeglichem Material beheizt, was zur Zeit auch preiswerter als eine Gas-Heizung ist.... so musst Du auch die unten aufgefuehrte Geschichte verstehen... draussen gab es keine Laterne... vielleicht 1-2 statt heute zwanzig Lampen auf der Strasse... es gab kein Fernsehen, ein bischen Radio und ein wenig Filme im Kino, so dass das Theater und die Oper viel wichtiger waren als heute... Reisen gab es mit dem Zug ins Allgäu am Wochen-Ende zum Skifahren, auch im Sommer bis nach Lindau, das ganz beruehmt war.... Man sass in seiner Wohnung am Tisch und traeumte wie heute noch in Russland... die inneren Fantasien spielten eine grosse Rolle... im Sommer fuhren wir bis nach Griechenland zu den Staetten der Archaeologie, auch noch per Anhalter; wir haben als erste mit Gleichaltrigen ein wenig Bewegung ins Leben gebracht... und vor Ort waren die Bewohner begeistert, uns ein Stueck in den naechsten Ort in ihrem PKW mitzunehmen, auf den wir oft lange warten mussten, denn der Autoverkehr auf den schmalen Strassen war sperrlich. Manchmal sassen wir bis Athen 48 Stunden im Zug und dann ging es mit dem Schiff auf die Inseln, wo 1-2 Pensionen Zimmer angeboten haben. Spielzeug war ein Gegenstand des Traeumens... jedes Kind hatte z.B. einen Hampelmann aus Holz, den die Eltern immer wieder reparieren mussten.... so dass Geschichten zu erzaehlen waren, wie die folgende hier: "Es war ein wirklich liebenswerter bunt bemalter Hampelmann! Wie schoen konnte er tanzen und huepfen. Nur einen Fehler hatte er. Er konnte naemlich nicht sprechen. Und das machte ihn manchmal sehr traurig, so dass er mitunter sogar das Lachen vergass und das konnte er ganz wunderschoen. Als er sich eines Tages in eine wunderschoene bezaubernde kleine Puppe verliebte, da hatte er auch den Wunsch, ihr seine Liebe zu erzaehlen, was ganz natuerlich ist. Aber wie sollte er, da er doch nicht sprechen konnte! Und die Puppe selbst schien nicht zu bemerken, welch grosse Liebe in seinem sonst so lustigen Herzen brannte. Lange war er sehr traurig, nichts wollte ihn erfreuen und sein ganzes Denken und Sinnen war, wie er wohl seinem geliebten Puppenmaedchen seine Liebe beweisen koennte. Da hatte er eine Idee: Er wollte tanzen und huepfen und springen, so schoen er ueberhaupt konnte ..... bis sie bemerkte, dass er sie liebt. So strahlte er ueber sein ganzes gutes buntes Holzgesicht, hob die Arme und begann sich zu drehen. Er tanzte und drehte sich immer schneller.... es war eine Freude, ihm zuzusehen. Er begann zu beben und sein sonst so hoelzerner Koerper bog und wandte sich geschmeidig zu den Rythmen, die ein Grillenorchester spielte. Er tanzte und drehte sich immer schneller... bis, ja bis er tot umfiel! - Alles war toten still.... die Grillen hatten aufgehoert zu spielen und der Mond schien durch das Fenster auf den kleinen toten Hampelmann. Aber sein Tanz war nicht umsonst gewesen; die Puppe hatte bemerkt, wem der feurige Tanz des Hampelmanns galt und als sie sah, dass er tot war, begann sie zu weinen. Sie war untroestlich, denn auch sie hatte sein lustiges Lachen lieb gewonnen. Doch was nuetzte ihr alle Erkenntnis... ihr geliebter Hampelmann war tot. Doch da erinnerte sie sich an eine entfernte Cousine ihrer Mutter, von der man erzaehlte, dass sie Zauberkraefte besitze; zu ihr wollte sie gehen und sich einen Rat holen. Sie stieg in den Keller und kam zu einem alten Kasperle-Theater, das dort unten ganz verstaubt stand. Dort wohnte die Hexe... eine gute Hexe mit einer grossen Nase und langem Haar. Ihr erzaehlte sie unter Traenen ihr grosses Leid und die Hexe versprach, ihr zu helfen. Sie gab ihr einen Kuss, diesen sollte sie ihrem Hampelmann geben, dann wuerde er wieder zum Leben erwachen. Doch ein Opfer musste sie dafuer bringen: Ihre Sprache wuerde sie auf immer verlieren!. Die Puppe versprach den Kuss zu ueberbringen und der Verlust ihrer Sprache schien ihr ihre Liebe wert zu sein. Als sie zum toten Hampelmann kam, beugte sie sich zitternd vor Auregung ueber ihn und drueckte einen zarten Kuss auf seinen rot bemalten Holzmund. Als er sich nicht regte, legte sie aengstlich ihr kleines Puppenohr auf das Herz des Hampelmanns.... und siehe da, sie hoerte schwache Toene. Und tatsaechlich, der Hampelmann schlug seine blauen Augen auf und lachte! Er sprang auf die Beine.... nahm sein geliebtes Pueppchen in die Arme und tanzte mit ihr. Er tanzte nicht sehr schnell, sondern langsam und sehr verliebt. Dass sie beide nicht sprechen konnten, stoerte sie nicht; was sie sich zu sagen hatten, das sprachen sie mit ihren Augen. Eines hat das Opfer der Puppe auch bewirkt... es schenkte ihnen beiden Unsterblichkeit.... denn sie leben noch heute ...und werden von vielen Kinder immer wieder von neuem geliebt..... Liebe Orchidee, ich wuensche Dir eine schoene Reise ins Wallis und denke daran, die Moskauer, wie alle Bürger brauchen in Russland noch mehr Geschichten, wie auch die Menschen im Wallis, um den langen dunklen Winter zu ueberleben, auch deshalb haben sie kleinere Wohnungen, wie damals nur das vordere Zimmer im Bardiliweg zum Tal warm war und in der Kueche musste gekocht werden, immer einen warmen Tee im Becher in der Hand und warmes Essen auf dem Tisch und Opa hatte eine warme Muetze auf seinem Kopf, so wie ich in der kalten Jahreszeit und warme Jacken hatten wir selbst in der Wohnung an, denn in den anderen Raeumen war es kalt, in denen man bei 15 Grad und kälter spazieren gehen und etwas koerperlich arbeiten kann. Herzliche Grüße Dein Istan Byzanow
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